LinkTipps

Die Wahrzeichen von Irland

Einiges ist untrennbar mit Irland verbunden. Dazu gehören unter anderem die Rundtürme, das Keltenkreuz, das Kleeblatt als Nationalsymbol und die Harfe, die unter anderem auf der irischen 2-Euro Münze abgebildet ist.

Die Rundtürme

Rundtürme wurden vom 10-13. Jahrhundert überall auf der Insel erbaut. Sie standen in der Nähe von Klöstern und Kirchen und waren vermutlich Glockentürme, worauf der altirische Name cloicthech (=Glockenhaus) hindeutet.
Die Türme waren bis zu 30 m hoch. Ihr Eingang lag in 3 m Höhe und zeigt meist zu der Kirche, zu der sie gehörten. Die Treppen und Zwischenetagen in diesen Türmen waren aus Holz und sind deshalb heute nicht mehr erhalten. Einige dieser Rundtürme oder original getreue Nachbauten können heute noch besichtigt werden.

Sehenswerte Rundtürme: Ardmore, Timahoe

Keltenkreuze

Überall in Irland stehen, wie auch auf der britischen Nachbarinsel, noch viele erhaltene Keltenkreuze. Sie stammen aus der frühmittelalterlichen sakralen Kunst und verbinden christliche und keltische Symbole miteinander. Diese Kreuze haben einen verlängerten Stützbalken und um den Schnittpunkt der Balken ist ein Ring gelegt. Oft sind diese Kreuze reich verziert mit Ornamenten und keltischen Knoten. Überall auf der Insel finden sich diese Kreuze als Grabsteine oder an Kirchen und Klöstern.

Sehenswerte Keltenkreuze: Monasterboice