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Die Frühgeschichte Irlands

Hinweise auf erste Besiedlungen in Irland gehen bis ins 7. Jahrtausend vor Christus zurück. Etwa um 300 v. Chr. erreichten Einflüsse der Kontinental-Kelten Irland, wobei die Archäologen nicht von einer plötzlichen, massenhaften Einwanderung ausgehen. Vermutlich waren es nicht mehr als einige tausend Kelten, die aber doch mit ihrer Kultur einen bleibenden Eindruck auf die ansässige Bevölkerung ausübten.

Da Irland nicht von den Römern erobert wurde, konnte sich die eigenständige keltische Kultur dort bis ins frühe Mittelalter halten. Es gab keine einheitliche Monarchie, sondern einzelne Stämme. Es kam immer wieder zu Überfällen auf die britische Nachbarinsel, wobei auch irische Königreiche in Schottland, Wales und Irland gegründet wurden.